07 Dez

Vertrau auf dein Bauchgefühl – Mut zur natürlichen Geburt

Vertraue auf dein Bauchgefühl

Es ist heut zu Tage nicht leicht auf das Bauchgefühl zu vertrauen, wenn es um die Geburt geht. Schon in der Schwangerschaft müsste man sich immer wieder auf die eigene innere Kraft besinnen, wenn man Geschichten von anderen Frauen hört oder liest. Ja, das Vertrauen in sich selbst ist durchaus wichtig.  Schon im Vorfeld. Die Mutter sollte sich nicht verunsichern lassen von schliessenden Kreissälen, der Schwierigkeit eine Hebamme zu finden oder von Geschichten von Verletzung, Angst und Schmerz.

Nimm immer wieder die innerliche Verbindung auf, die ja sowieso schon besteht.

Stärke dein Vertrauen in dem du übst, in deinen Körper ohne Angst hinein zu spüren. Versuche mit Neugierde und Wertschätzung wahr zu nehmen, was mit deinem Körper geschieht. Bewege dich. Tanze! Lass mit sanftem Gesang die Vibrationen deiner Mutterstimme durch deinen Bauch fliessen. Bewege dich achtsam und langsam. Atme ganz bewusst.

Trau dich alles wahr zu nehmen. Setze dich mit Ängsten oder Sorgen auseinander, ohne sie zu verdrängen. Bleibe ruhig und konfrontiere sie mit Wertschätzung. Sei ein gutes Vorbild für dein Baby und versuche ihm zu zeigen, wie du mit schwierigen Themen umgehen kannst.

Aber auch wenn das nicht so gelungen ist wie du es gewollt hättest: Es ist wie es ist, sagt die Liebe. Vertraue auch in das Leben. Warum auch immer etwas geschieht wie es geschieht, vielleicht um Erfahrungen zu machen aus denen wir lernen können.
Von Vorwürfen und Schuldgefühlen, über die Vergangenheit in der du nicht perfekt warst, wird dein Leben und das deines Babys nicht besser, eher ärmer. Vertrau auf den Moment, auf das Jetzt. Im Jetzt hast du immer wieder eine neue Möglichkeit, dir für das Vertrauen in dich, dein Baby und deinen Körper Zeit zu nehmen.

Stärke dein Vertrauen, indem du übst, dein Bauchgefühl mit zu teilen. Übe dich jeden Tag darin. Übe dich darin, an dich selbst zu glauben, auch wenn Andere andere Meinungen haben. Werte dabei dich selbst oder die anderen nicht ab. Bleibe ruhig und friedlich und vertraue dir. Wenn du springen willst vor Freude dann spring. Wenn du tanzen willst leg los. Und wenn es Gründe gibt, warum es doch nicht geht, verliere deine Freude und Zuversicht nicht. Lerne dich kennen, damit du dir Vertrauen kannst. Erwarte keine Perfektion. Das ist womöglich ein lebenslanger Prozess. Sei nachsichtig und voller Liebe mit dir, wenn du Fehlentscheidungen getroffen hast. Aus irgend einem Grund war dieser Weg der deine und im Hier und Jetzt gehst du ihn weiter.

Vertraue dir und vertraue dem Leben.

Das ist so einfach gesagt. Und es soll gar keine Belehrung sein. Es soll Mut machen hin zu schauen. Auf dein Bauchgefühl. Und dabei in der Ruhe zu bleiben. Und es auszudrücken. Ohne Angst oder Ärger. Mit Bestimmtheit, in der Liebe zu dir und dem Baby.

Während der Geburt ist es besonders schwer in diesem Bauchgefühl und der inneren Sicherheit zu bleiben. Es gibt oftmals so viel Eindrücke in dir oder im Aussen. Handlungen oder Worte die nicht verstanden werden oder verletzen. Und es ist so schwer dabei in der Liebe zu bleiben. Denke nicht, du hättest das schaffen müssen. Es ist wie es ist, sagt die Liebe.

Und ich weiss, es steht mir überhaupt nicht zu, dich davon überzeugen zu wollen. Du kannst es nur selbst erkennen, wenn du dich auf die Reise begibst, dich kennen zu lernen.

Ich erlebe jedoch häufig am Ende der PIN – Geburtsnachsorgegespräche, wie Mütter genau das ausdrücken. Dass Sie aus ihrem Bauchgefühl heraus gefallen sind – und es jetzt OK ist. Sie können das Vergangene loslassen, in´s Hier und Jetzt schauen. Sie haben wieder die Kraft, das Vertrauen und den Mut den Alltag und die Verbindung mit ihrem Baby bestmöglich zu leben.

Dein Baby wächst – und auch du wächst mit allem was du tust. Egal wie deine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft laufen wird, wir können immer daran wachsen und uns und unser Bauchgefühl besser kennen lernen.

Danke für den Film Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, welches mir die Inspiration für diesen Text gegeben hat.

Wenn ihr das Gefühl habt etwas ist nicht so gelaufen wie ihr euch das gewünscht hättet, kommt zum PIN Geburtsnachsorgegespräch. Macht am besten gleich einen Termin für ein online oder Gespräch vor Ort aus.

Herzlichst, alles Liebe

Astrid Saragosa

 

 

01 Jul

Aufruf: Aktuell StudienteilnehmerInnen: „Angst vor der Geburt in der Schwangerschaft“ gesucht

Meine lieben Damen,

soeben habe ich mit Dipl. Med. Päd. Sabine Striebich, Doktorandin an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg, telefoniert und möchte Sie gerne mit meinem Aufruf bei Ihrer Suche nach Studienteilnehmerinnen unterstützen:

Studie Striebich Angst vor der Geburt

„Ich bin Doktorandin an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Die Studie findet in Berlin statt, das Interview kann aber telefonisch durchgeführt werden. Im Anhang übersende ich Ihnen eine kurze Projektbeschreibung sowie ein Informationsschreiben für Therapeutinnen.

Ich suche Schwangere zum Interview, vor allem – aber nicht ausschließlich- im letzten Drittel der Schwangerschaft, egal ob Erst- oder Mehrgebärende, die unter großer Angst vor der Geburt leiden. Sie sollte deutsch verstehen und sprechen können und 18 Jahre alt sein. Ich suche Frauen, die verschieden hinsichtlich sozio-demografischer Merkmale sind, zum Beispiel auch Alleinerziehende Schwangere.

Schwangere können sich unter den angegebenen Kontaktdaten bei mir melden. Ich kläre dann über die Teilnahme auf. Erst dann entscheidet sich die Schwangere zur Teilnahme. Das Interview kann dort stattfinden, wo es der Schwangeren am Angenehmsten ist (z.B. bei ihr zuhause) oder auch am Telefon und dauert so lange, wie es das Gespräch mit sich bringt.“

Ich würde mich freuen, wenn Frau Striebich ausreichend Damen für Ihre Studie finden kann und wünsche ihr Alles Gute!

Hier die Informatioen zur Ansicht – Bitte anklicken

Schwangere_Info-Flyer_Interview_21_06_16

Projektbericht_Striebich_Mattern_27062016

Information_Therapeutinnen_Berlin_27_06_16

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